Dritter Eintrag

Nach dem Abschied vor drei Wochen und 1700km sind wir nun in Kroatien und bisher ist schon so einiges geschehen.
Unser Startpunkt war in Quedlinburg im Harz. Die erste Panne folgte bereits nach 10 Minuten, sie zu beheben dauerte in etwa doppelt so lange. 

Doch wir gaben nicht auf und schwangen uns wieder auf die Räder. Am selben Tag tauchte plötzlich neben uns ein klarer, hellblauer See auf, welcher nur danach rief in ihm zu baden.


Ab Dessau fuhren wir dann die Elbe hinauf. Der letzte Tag in Deutschland war bisher der schlimmste, uns allen ging es nicht gut und wir verbrachten eine Horror Nacht auf einem Feld neben einem stark befahrenen Gleis.

In Tschechien ging es wieder etwas bergauf, mit uns und der Strecke. 

Das erste Mal essengehen, auf der Reise, begeisterte uns, denn in Tschechien waren die Preise deutlich niedriger als in Deutschland. Das beste war jedoch das günstige Bier vom Fass.


Am achten Tag erreichten wir Prag, dort übernachteten wir in einem Hostel. Nach der schönen Hauptstadt wurde der Weg ziemlich bergig, es war anstrengend und schweißtreibend, doch die Landschaft war eine gute Entschädigung. Wir nahmen uns einen Tag Pause vom Green Ways Fahrradweg ( so heißt der Weg von Prag nach Wien) und machten gemütlich mit unserem Campingkocher Pommes im Wald.


Nach Tschechien ging es nach Österreich, kurz hinter der Grenze wurden wir dann vom Regen überrascht, suchten Schutz unter dem Vordach einer kleinen Hütte und lernten Josef kennen. 

Dann, am nächsten Tag in Wien, schlugen wir unser Lager auf einem Campingplatz auf, die Autobahn war gut hörbar und der Rasen platt, gelb und erdig. Dies konnte uns jedoch den Aufenthalt in Wien nicht vermissen. Anschließend kann man zu Österreich sagen, es war schön aber teuer.

Einen Tag später hatten wir Österreich auch schon verlassen und fanden uns in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei wieder. Dort aßen wir zu Abend und machten uns noch am selben Tag auf nach Ungarn. Wir schliefen dicht hinter der Grenze, jedoch schon in Ungarn. Das erste was auffiel war, dass man die Schilder noch weniger verstand als in Tschechien. Auf dem Weg trafen wir zwei Radfahrer aus Berlin, er will bis nach Indien und sie mit bis ans Schwarzemeer, wir sind uns sicher, dass es noch einige Wiedersehen geben wird.

In Budapest angekommen war unsere Freude groß, da der Campingplatz diesmal deutlich schöner war. Man könnte sagen, dass wir in Budapest nicht sonderlich sparsam waren, doch dies machte den Aufenthalt und die Stadt nur noch schöner.

Der Weg hinter Budapest zog sich, da er oft sehr gerade und uneben war, dennoch erreichten wir am Abend des 09.09 die serbische Grenze. 

Von Serbien bekamen wir eher wenig mit, denn es war bereits dunkel und wir wollten von dort aus gleich weiter nach Kroatien. Als wir dann die zweite Grenze vor uns sahen war es bereits komplett dunkel. Die serbische Seite passierten wir mit Leichtigkeit, doch auf der Kroatischen, zurück in der EU, wurden wir sehr gründlich gefilzt.

Nun sind wir schon den zweiten Tag in Kroatien, heute gab es zu Mittag Chiwapchichi und zum Abendbrot haben wir, wie fast jeden Tag, groß und satt gekocht.

Morgen geht es dann schon wieder nach Serbien.
Ab jetzt versuchen wir jeden Freitag Abend einen Blogeintrag zu veröffentlichen.

Wir wünschen allen, die dies lesen einen guten Morgen, einen angenehmen Mittag oder einen schönen Abend.

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